Hans-Hendrik Grimmling

HANS HENDRIK GRIMMLING
STABILE UNRUHE 20.04. – 06.06.2020

Ausstellungseröffnung (geplant): Montag, 20. April 2020, 19.30 Uhr. 
Einführende Worte: CHRISTOPH TANNERT, Berlin

Zeitgleich zeigen wir Arbeiten auf Papier von JÜRGEN HENKER und Bronzen von JANA MERTENS

HANS HENDRIK GRIMMLING wurde 1947 in Zwenkau bei Leipzig geboren. Er begann sein Kunststudium 1969 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Ein Jahr später wechselte Grimmling an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Dort war er Schüler bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer. Nach dem Diplom bei Mattheuer im Jahr 1974 war der Künstler drei Jahre Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Gerhard Kettner. HANS HENDRIK GRIMMLING  gehörte  1984 zu den Initiatoren des legendären 1. Leipziger Herbstsalons, einer Ausstellung, welche als Meilenstein der unangepassten DDR-Kunstgeschichte gilt. Grimmling reiste 1986 im Zusammenhang mit den Repressionen um den „Herbstsalon“ nach West-Berlin aus. Seit 2001 lehrte er dort an der Berliner Technischen Kunsthochschule, von 2006 bis zur Emeritierung 2017 als Professor. Von formstarker Rhythmik geprägt gehört sein Werk zu den großen Positionen der europäischen Avantgarde. Seine Biographie „Die Umerziehung der Vögel“ erschien 2008 im Mitteldeutschen Verlag Halle. Wir zeigten Ausstellungen mit Arbeiten von HANS HENDRIK GRIMMLING in den Jahren 2006, 2009, 2012 und 2016. Sein Gemälde „Waldsein“ übergaben wir gemeinsam mit HANS HENDRIK GRIMMLING aus unserer Ausstellung im Jahr 2012 den Kunstsammlungen Chemnitz als Schenkung. Wir freuen uns darauf auch im 30. Jahr des Bestehens der Galerie Arbeiten des Künstlers wieder in Chemnitz zeigen zu können. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Montag, den 20. April 2020, um 19.30 Uhr geplant.

Biographie

Hans-Hendrik Grimmling wurde 1947 in Zwenkau bei Leipzig geboren. Er studierte 1970 bis 74 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig, Diplom (bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer). 1974 bis 77 Meisterschüler bei Gerhard Kettner (HfBK Dresden). Ab 1977 freischaffend in Leipzig (Projekte, Konzepte und Gemeinschaftsarbeiten im Künstlerkreis "Tangente", später "1. Leipziger Herbstsalon"). 1986 Übersiedlung nach Berlin. Lehrt seit 2001 an der Berliner Technischen Kunsthochschule. Seit 2007 bis zur Emeritierung im Jahr 2017 als Professor.